madhuf
01.09.2005, 22:01
in 5 jahren.
Ich gurke da so auf eine 70er zu als auf einmal der motor ausgeht. Ich denke mir, mist - schon wieder der seitenständer oder ein kabelbruch in der lampenmaske.
Also üblicher vorgang:
kupplung ziehen, motor anlaufen lassen, hm geht nicht.
Also nochmals kupplung , zündschüssel ganz zudrehen, wieder aufdrehen und motor starten.
Hm, komisch der läuft ja, hab ich mich vorher doch nicht getäuscht.
Hm - komisch, motor läuft nimmt aber kein gas an.
Gasseil gerissen, nein - kann nicht sein, der schnalzt ja wieder zurück,
da muß was im hurnsvergaser kaputt gegangen sein.
Nachdem da drinnen alles ziemlich stabil ist kann sich nur eine schraube gelockert haben.
Egal, das werkzeug hab ich nicht mit (braucht doch eine ktm gar nicht) und telefon auch nicht (will den kasten ja nicht in der lunge stecken haben wenn ich mich zerbrösle).
Das wird eine aufwendigere geschichte...
Ich schieb die mühle einen hang hoch, da stehen nämlich 2 häuser, ich hoffe es ist wer da und pfause mittlerweile wie ein pferd.
So ein mist, trotz auto vorm haus macht niemand auf, beim zweiten ist gar keines zu sehen.
Egal, unten anklingeln, niemand da, mist, oben einmal läuten, zweimal und ich höre getrappel.
Der sohn reißt die luke auf und ich deute auf meinen waidwunden gaul und sage: de mü is ma vareckt, wascheinli nix schlimms, hobts a bissal a weakzeig fia mi?
Mit leuchtenden augen antwortet er: jo, sicha, i moch de garasch glei auf.
Ich krieg das werkzeug und reisse den tank und den deckel des vergasers runter. Mittlerweile schwitze ich wie ein springbrunnen.
Es ist genauso wie vermutet, der flachi-liftende hebel hat sich von der welle gelöst. Die schraube hat sich gsd noch nicht in den motor verabschiedet, sondern liegt oben auf dem schieber drauf. Vorsichtig operiere ich ihn heraus und erkläre meinem goldigen assistenten natürlich den sachverhalt und hergang.
Nach komplettierung meines gaules biete ich meinem helfer eine entschädigung ab, aber er lehnt ab, egal, er kriegt all mein kleingeld, was aber leider nicht viel ist.
Zufrieden ziehe ich von dannen, der durch schneidige fahrt erzeugte kühlwind ist schon fast zu kalt.
Der herbst kommt, im schatten merkt man das sofort, auch der naheliegende fluss beginnt sich in den abendstunden unter feinster watte zu verbergen. Sieht cool aus.
Wie lange die aktion dauerte weiß ich nicht, ich vermute, daß ich am nachauseweg einen tollen sonnenuntergang sehen werde - so wie gestern halt.
PS: war zu schnell, 5-10 minuten und der sonnenuntergang wäre meiner gewesen.
Ich gurke da so auf eine 70er zu als auf einmal der motor ausgeht. Ich denke mir, mist - schon wieder der seitenständer oder ein kabelbruch in der lampenmaske.
Also üblicher vorgang:
kupplung ziehen, motor anlaufen lassen, hm geht nicht.
Also nochmals kupplung , zündschüssel ganz zudrehen, wieder aufdrehen und motor starten.
Hm, komisch der läuft ja, hab ich mich vorher doch nicht getäuscht.
Hm - komisch, motor läuft nimmt aber kein gas an.
Gasseil gerissen, nein - kann nicht sein, der schnalzt ja wieder zurück,
da muß was im hurnsvergaser kaputt gegangen sein.
Nachdem da drinnen alles ziemlich stabil ist kann sich nur eine schraube gelockert haben.
Egal, das werkzeug hab ich nicht mit (braucht doch eine ktm gar nicht) und telefon auch nicht (will den kasten ja nicht in der lunge stecken haben wenn ich mich zerbrösle).
Das wird eine aufwendigere geschichte...
Ich schieb die mühle einen hang hoch, da stehen nämlich 2 häuser, ich hoffe es ist wer da und pfause mittlerweile wie ein pferd.
So ein mist, trotz auto vorm haus macht niemand auf, beim zweiten ist gar keines zu sehen.
Egal, unten anklingeln, niemand da, mist, oben einmal läuten, zweimal und ich höre getrappel.
Der sohn reißt die luke auf und ich deute auf meinen waidwunden gaul und sage: de mü is ma vareckt, wascheinli nix schlimms, hobts a bissal a weakzeig fia mi?
Mit leuchtenden augen antwortet er: jo, sicha, i moch de garasch glei auf.
Ich krieg das werkzeug und reisse den tank und den deckel des vergasers runter. Mittlerweile schwitze ich wie ein springbrunnen.
Es ist genauso wie vermutet, der flachi-liftende hebel hat sich von der welle gelöst. Die schraube hat sich gsd noch nicht in den motor verabschiedet, sondern liegt oben auf dem schieber drauf. Vorsichtig operiere ich ihn heraus und erkläre meinem goldigen assistenten natürlich den sachverhalt und hergang.
Nach komplettierung meines gaules biete ich meinem helfer eine entschädigung ab, aber er lehnt ab, egal, er kriegt all mein kleingeld, was aber leider nicht viel ist.
Zufrieden ziehe ich von dannen, der durch schneidige fahrt erzeugte kühlwind ist schon fast zu kalt.
Der herbst kommt, im schatten merkt man das sofort, auch der naheliegende fluss beginnt sich in den abendstunden unter feinster watte zu verbergen. Sieht cool aus.
Wie lange die aktion dauerte weiß ich nicht, ich vermute, daß ich am nachauseweg einen tollen sonnenuntergang sehen werde - so wie gestern halt.
PS: war zu schnell, 5-10 minuten und der sonnenuntergang wäre meiner gewesen.