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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kein Ölwechsel mehr?


ADI
21.01.2008, 09:48
Servus,

hab hier grad den BEricht geglotzt und wollte wissen was ihr davon haltet.

Nie wieder Ölwechsel (http://www.gaskrank.eu/tv/werkstatt/oelwechsel-ueberfluessig-und-a-2481.htm)

Es geht darum, dass man angeblich Ölwechsel nicht in den Vorgegebenen Intervallen durch führen muss, sondern es nur abzocke ist.
Das Öl soll angeblich viel länger halten wie angegeben.

Gruß

ADI

freak
21.01.2008, 11:34
Große Preisfrage, geht das auch bei 1 Zylindermotoren???
Gab dem Typ mal ne Mail geschrieben.

Hier übrigens die HP

http://www.lifetime24.com/

SiMo
21.01.2008, 13:28
Hey,

ja hab ich auch gehört...zumindest beim Auto!
Beim Motorrad sollte man sein Öl aber trotzdem wexxeln...alleine schon, wenn man Kartbahn oder Rennstrecke fährt! Weil dann wohl immer eine gehörige Portion Benzin sich mit dem Öl vermischt!
Aber was da genau passiert weiß ich nicht...hab ich auch nur mal aufgeschnappt, als ich mich mit TOm unterhalten habe...

Fliegenausbremser
21.01.2008, 13:28
Ich habe das Filmchen nur überflogen...
Spätestens, als er sagte er habe das Öl seit 10 Jahren nicht gewechselt, habe ich ausgemacht...

Ich lasse mein Öl nicht nur bei den 7500km Intervallen wechseln, sondern mache es dazwischen alle 3000km zusätzlich selber...
Bei dem Zweitakter sorgar alle 250km oder nach 5 Tagesfahrten auf dem Kurs...

Jedem das Seine!!! :-) Das es in einigen Werkstätten in der Autoindustrie sicherlich Abzocke ist, mag durchaus sein...aber schaden tut´s nicht und ist auch immer schnell gemacht...den psych(oil)ogischen Effekt nicht zu vergessen: Die Dinger laufen danach irgendwie (nicht messbar) besser und riechen tut´s auch gut.... :freu

Norbert
21.01.2008, 14:11
Beim Motorrad sollte man sein Öl aber trotzdem wexxeln...alleine schon, wenn man Kartbahn oder Rennstrecke fährt! Weil dann wohl immer eine gehörige Portion Benzin sich mit dem Öl vermischt!


mal da weiter lesen von AndyS

Beitrag von AndyS (http://www.dukecity.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=3894)

da wird einiges klarer


Bei VW geben die beim Longlife doch acuh schon 50.000KM an wenn mich nicht alles täuscht.....


Gruss

Norbert

Oak
21.01.2008, 15:19
@ Fliege: Wo wechselst du beim Zweitakter Öl? Oder meinst du Getriebeöl? :-)

madhuf
21.01.2008, 15:53
Das ist aber eine maximal-Angabe.
Es gibt Fahrer die schaffen damit bloß schlappe 15000...

Fliegenausbremser
21.01.2008, 16:14
@Oak: Bei meinem Zweitakter wechsel ich das Öl wie folgt:

Nachdem ich das Benzin/Ölgemisch in einem 20l Kanister vorbereitet habe (vorzugsweise 1:40 da ich ein langsamer Fahrer bin :-) und ein paar Runden gefahren bin merke ich, daß sie (also der Hüpfer) hinten etwas raucht...meißtens blau...(so wie ich)...
Dann nehme ich natürlich die "Doppelabsaugspritze", welche z.Z. nur von Husqvarna angeboten wird, und ziehe das überschüssige Öl einfach aus dem Tank...
Dieses kann ich, unter Berücksichtigung der Schmiereigenschaften auf die Bremsscheiben sprühen, damit das Quitschen aufhört....also nicht gleich eine Antiquitschpaste bei Gericke kaufen........

Natürlich meine ich das Getriebeöl.... :freu

:lieb

robo
21.01.2008, 19:34
Hmm..a lso es sind ja noch ein paar andere faktoren ausser der Schmierfaehigkeit der Bruehe. Z.b. verschlammen Motoren regelrecht, wenn man nur kurzstrecke faehrt. Das ein solches nicht immer auf Betriebstemperatur begrachtes oel nicht so lange haelt, wie eines was jeden tag 200km auf der Autobahn reissen muss, duerfte klar sein.

Die Intervalle wuerde ich auf jeden Fall beibehalten. Ich denke so lange der Motor tiptop ist, braeuchte man das oel kaum zu welchseln aber wie Simyo :schock schon schrieb, gibt es durchaus Motoren die anders funktionieren. Benzin im oel usw.

Fazit.. bei einem guten Vollsyntehtic, kann die Bruehe bestimmt ne halbe Ewigkeit drinnen bleiben. Wenn der Motor aber durch Fertigungstoleranzen oder was auch immer, einem hoeheren Verschliess unterliegt (Typisch Einzylinder KTM), so sollte man schoen brav wehseln. Wer es im PKW mit morderne Motor einsetzet, hat bei regelmaessigen Filterwechseln sicher nichts zu befuerchten. Trotzdem wuerde ich auch hier maximal einen vorgeschreibenen Intervall des Herstellers auslassen.

Man bedenke aber, das bei einem Neuwagen die Garatie erlischt. Die Frage ob man hier nicht am falschen Ende spart, schmeisse ich mal so in den Raum. Das Risiko waere mir persoenlich zu hoch.

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BTW. So etwas gibt es auch ueber Batterien. Ein findiger Tueftler hat ein Geraet entwickelt was die Batterie statt mit dem glecihmaessigen Ladestrom, mit Spannungsspitzen versorgt. Dies sorgt dafuer, das die Abuntzung der Platten in der Batterie, nicht so schnell voran schreitet. Das Ding gibt es zu kaufen doch selbst der gekaufte ADAC, hat sich gegen das Teil ausgesprochen. Wenn jeder Hersteller das einsetzen wuerde, wuerde die Batterie ein ganze Autoleben und darueber hinaus halten.

Aber wer will das schon.